Beschreibung
Dieser Sklavenhandel Rundgang in Lissabon widmet sich einem Kapitel der Stadtgeschichte, über das im Massentourismus kaum gesprochen wird. Unter Heinrich dem Seefahrer baute Portugal ab dem frühen 15. Jahrhundert den Handel auf, der als atlantischer Sklavenhandel bekannt ist. Vier Jahrhunderte lang wurden 12 bis 14 Millionen Menschen aus Afrika verkauft und verschifft, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Du gehst drei Stunden zu Fuß durch kleine und große Straßen und kommst an Denkmälern, Kirchen und Plätzen vorbei, die einen Bezug zu diesem Thema haben. Daran zeigt sich, wie stark die Sklaverei das Gesicht Lissabons geprägt hat. Zur Sprache kommen:
- wie die Sklaverei auf der Iberischen Halbinsel entstand
- die Anfänge des atlantischen Handels und das Zeitalter der Entdeckungen
- wie versklavte Menschen im alten Lissabon lebten
- Brasiliens Rolle und das Ende des Handels in Portugal
- Portugals Kolonien in Afrika und den Freiheitskampf der dortigen Nationalisten
Die Tour leitet ein afrikanischer Guide, der sich in Geschichte, Politikwissenschaft und Wirtschaft auskennt. Mehr als sechs Teilnehmer nimmt die Gruppe nicht auf, sodass viel Raum für Fragen bleibt. Fragen zu deinem Aufenthalt, etwa nach Ideen für die Stadt oder nach dem öffentlichen Nahverkehr, kannst du ihm ebenfalls stellen. Eine Kaffeepause und eine WC-Pause sind eingeplant. Die Tour findet auf Englisch statt.